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Icon

Der Entschluss hin zu fahren kam recht spontan. Es war bereits nachts um zwölf und sah, dass Eliza evtl. hinfährt. Nach einigen SMS, und dem Gedanken das nach der „Lern“- und Klausurenphase mal gefeiert werden muss, fuhr ich um zwei los. In Prenzlberg angekommen musste ich erst mal feststellen das hier SB-Bankfilialen Öffnungszeiten haben. Zum Glück hatte ich mein N900 dabei. Über die OVI-Navigation fand ich schnell eine passende Bank.
Das Icon befindet sich in der Cantianstraße in Prenzlauerberg östlich vom Mauer- und Sportpark. Man geht vom S-Bahnhof Schönhauser Allee die gleichnamige Straße Richtung Eberswalder Straße und biegt dann rechts in die Gaudy Straße ab und dann links in die Cantianstraße. Eigentlich sollte das Icon zum Dezember 2010 geschlossen werden, aufgrund einer Initiative lebt das Icon jedoch weiter.

„Icon is saved“

Lange Zeit war mir unbekannt, dass das Icon weiterhin geöffnet hat. Die Bouncer sind freundlich, ich lasse einen 10er an der Tür, und gehe durch die Metalltür zur Garderobe, die wegen des Regens gut gefüllt ist. Noch eine Metalltür, tada, das erste mal im Icon! Der Club ist gut gefüllt, genau wie die Stimmung.

Nach kurzem herumirren find ich sie auch gleich. Wir bestellen Bier und Martini bianco, dann geht es gleich floorwärts.

Heute legen Instra:mental und Dbridge auf, beide kommen glaube ich aus London. Instra:mental spielt eine eine Art Techno mit Breaks das sich mit der Zeit mehr in Richtung Drum’n’bass ging. Doch sehr tanzbar auf jedenfall. Später ist dann wieder Dbridge dran: Dubstep.

Es ist ein sehr gemischtes Publikum, ob es immer so ist kann ich nicht sagen, Eliza sagt es sei heute sehr gut. Typen mit Caps, Einige die nur (britisches) englisch sprechen. Frauen in schickeren Kleidern, Frauen in Jeans und Tank- oder doch nur Bikini-Top. Die Haare offen, kurz, lang, seitlich geflochten, alles dabei.

Es ist heiß, auf der Tanzfläche einem länglichen Keller mit hohen Wänden, gibt es keine Ventilation. Die gibt es nur in dem Loungebereich. Der Floor wird mit Vier an der Decke aufgehängten Boxen beschallt und weitere stehen noch direkt beim DJ-Pult. Die Wände sind feucht, die Feiermeute geht ab.
In der Lounge gibt es überall lederbezogene Sitzgelegenheiten, die allerdings auch von einigen als Liegen verwendet werden Päärchen finden dort wieder.
Der Raucherbereich weiter oben, einziger Ort, wo offiziell geraucht werden darf, ist gut belüftet und akzeptabel.
Die (Männer)Toiletten sind allerdings nicht der Renner, typisch Berlin, es gibt zwei Toilettenkabinen aus der einen kommt gerade ein Päärchen raus, nach dem ein Engländer rüber gelukt hat. Aus der anderen hört man eine Frau stöhnen.

Sechs Uhr, es wird Hell, ein Mann verkauft belegte Brötchen aus einem Korb, der Club leert sich, wir gehen ebenfalls.
Eliza wird am Ende der Nacht der Party eine Bewertung von 99,9% geben.

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