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Anon und die Cracker-Ethik

Netzpolitik.org vermeldet „Anonymous will FDP-Mitgliederplattform gehackt haben„. (Link) Es handelt sich wohl um Teile der alten Plattform my.fdp (zu damaligen Zeiten sogar mit MD5 gehashten Passwörtern) und wohl auch meine-freiheit.de. Bekannte auf Facebook haben auch schon bestätigt das ihre Daten darunter sind.

Ich schrieb also einen Kommentar im Netzpolitik.org-Blog:

Ich find das total dämlich.
a) Ist das eine Plattform um am Wahlprogramm zu schreiben, Vorschläge zu machen. (Auch für Nichtmitglieder) Also ein Tool für Offenheit und Mitbestimmung, die ja sonst immer gefordert wird. Das ist zwar kein liquid feedback aber ist doch ein Schritt in die richtige Richtung.
b) Viele möchten da eben auch mit Klarnamen diskutieren (zum Thema pseudonymsierte Kontaktdaten damit bei Leaks nichts passiert)
c) Wenn man schon „Rettern“ sich beschützen muss, sorgt auf jedenfall nur für Sicherheit und weniger Freiheit. (Wenn die Nachbarn nicht ins Haus gucken, braucht man auch keine Gardinen)
d) Solche Aktionen sind nur Munition für die CSU, die auf härtere Gangarten pochen. Aus meiner Sicht also ein Eigentor.

Ich glaub ja auch nicht das die Anons da selbstreflektiert agieren. Man weiß ja gar nicht ob die irgendwie verfasst sind, und wenigstens untereinander Regeln haben. (Wenn ja (ein bisschen organisation muss ja immer sein, kann ja nicht jeder der pressesprecher auf twitter sein), vermute ich sind sie sich selbst gegenüber streng und verschlossen – (wie traurig))

Nach dem Abschicken kam jedoch folgende Meldung:

Spam deleted.

Naja etwas fader Beigeschmack…

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