Allgemein, Trippin

Welcome to Ha Noi (Tag 1)

Wir sind jetzt in Ha Noi angekommen. Die Anreise war etwas beschwerlich. Ich fuhr von Berlin nach Hannover um gemeinsam mit meinem Vater zum Frankfurter Flughafen zu fahren.
Die Fahrt nach Frankfurt dauerte ohne Umstieg 2,5 Stunden. Mit dem Langsamsten Teil zwischen Kassel und Frankfurt.
In Frankfurt die erste Verwirrung. An unserem Check-In Schalter stand der Flug vom Vortag dran. Ich dachte es sei nur ein vertipper. Nach dem wir erst an der falschen Schlange standen, denn es war tatsächlich der gestrichene Flug vom Vortag 1aufgrund einer technischen Schwierigkeit.
Dann machte sich das Gerücht das nun doch der Check-In für VN36 (der vom 31ten) da der Flug vom Vortag den Startslot von unserem Flug einnahm und auch unsere Maschine verspätet wäre, versuchte das Fraport-Personal die Leute auf die freien Plätze des Vortagsflug umzubuchen. Dabei wuchsen natürlich die Schlangen am Schalter und es gab viel Theater weil Leute ihre Verbindungsflüge nach Tokyo oder Seoul kriegen wollten oder weil sie doch Premium Economy gebucht haben und nicht Economy fliegen wollten. Und natürlich war zusammen sitzen nicht immer möglich. Auch mein Papa und ich wurden auf den Vortagsflug geschoben als dort noch drei Plätze frei waren und wir saßen zwei Sitzreihen von einander entfernt.
Der Flug startete mit einer Stunde Verspätung um 15 Uhr von Frankfurt da es immer noch dauerte das alle Passagiere eintrudelten. Relativ zügig begann die Crew mit dem Mittagessen. Ich hatte Hähnchenbrust mit Kartoffelauflauf.
Der Service war großartig und die Stewardessen in weinroten Ao Dai verteilten immer wieder Kaffee, Grünen Tee, Wein, Saft und Wasser. Und es gab auch Sandwiches zu essen einfach so zwischendurch. Zwei Stunden vor der Landung gab es dann noch mal Frühstück mit Brötchen, Obstsalat und mariniertes Schweinefleisch auf gebratenem Reis.
Wir landeten um halb Acht Uhr morgens Hanoier Ortszeit. Man stieg aus und erlebte erstmal brütende Hitze – 27°C bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit 2Sichtweiten bis einem Kilometer laut dem Piloten.

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Wir fuhren erstmal mit dem Taxi zur Wohnung. Mit 60 km/h schlängelten wir uns über Highways und enge Straßen in die Innenstadt von Hanoi. Wir kamen an packten unsere Sachen aus. Danach ging es zu meiner Tante, ein paar Straßen weiter, zum Mittagessen.

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Danach fuhren wir mit dem Bus um meinen Großvater zu besuchen. Die Busse fahren hier auf festen Routen, allerdings kann sich aufgrund von ‚Einbahnstraßen‘ kann die Rückfahrtroute such schon mal unterscheiden. Ein Bus fährt immer mit einem Fahrer und einem Fahrkartenverkäufer der Fahrkartenverkauf er sorgt hier auch als Platzanweiser, besonders für alte Fahrgäste denen dann ein Sitzplatz freigemacht wird. Hop-on und eine Fahrt beliebiger Länge kostet 7000 Dong also etwa 26¢. Der Verkehr hier ist schon aufregend aber ich finde man gewöhnt sich schnell. Man macht einfach keine hektischen Sprünge über die Straße man geht langsam und berechenbar über die Straße mischt sich ein den Verkehr und wieder raus. Natürlich guckt man, und achtet darauf das die anderen auch gesehen haben. Die anderen weichen dann aus oder fahren langsamer. Was sollen sie auch machen? Einen umfahren? Es bleibt nichts anderes übrig als ein bisschen zu hupen und sonst entspannt zu bleiben. Am Abend nach dem Abendessen, mit sehr leckeren Nêm 3Frühlingsrollen und Hähnchen mit Zitronengras, hab ich mir noch mit meinem Cousin eine SIM-Karte von Viettel besorgt.
Telefonate kosten jetzt einige hundert Dong und ich hab 600 MB Datenvolumen bei bester 3G Abdeckung (HSDPA) – was die Performance von Vodaphone oder E-Plus in Deutschland echt lächerlich macht.

Fußnoten   [ + ]

1. aufgrund einer technischen Schwierigkeit
2. Sichtweiten bis einem Kilometer laut dem Piloten
3. Frühlingsrollen

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