Ich fand Greta vorher ja so ‚hm okay unrecht hat sie jetzt nicht‘. Aber den Segeltörn finde ich schon echt gut.

Klar kann man das auch ohne IMOCA Open 60 Regattaboot fahren, dauert dann 30 Tage. Aber die Aufmerksamkeit ihre Kampagne jetzt bekommt. 16 Jährige segelt über den Ozean. Sogar die Bunte berichtet darüber das Pierre Casiraghi das Boot steuert. Und Boris Herrmann ist auch ein super Skipper dem man eher Vertrauen kann.

Und ein Rennboot ist nun mal aufregender als eine luxuriöse Fahrtenyacht oder Mini-Transat Nussschale. Die meisten Fahrtenyachten haben zusätzlich noch Generatoren und Dieselmotoren. Auch da gibt es aber welche mit E-Motor und Solarzellen. Aber offenbar hab es kein Angebot für die Überfahrt ist es war zu schlecht.

Die Malizia II in Fahrt durchs Wasser
MALIZIA II – Boris Herrmann and Pierre Casiraghi to sail Greta Thunberg across the Atlantic. #UniteBehindTheScience Photo by Andreas Lindlahr

Natürlich könnte man auch zurück Segeln ohne Crew-Wechsel. Und vielleicht entsteht doch ein Flug mehr. Und vielleicht das ganze ist eine Milchmädchenrechnung. Mit den Zuschauern am Hafen usw. Man darf sich auch nicht vormachen das alle Materialien an Bord, Rumpf, Elektronik, Kleidung das die alle CO2-Neutral hergestellt wurden. Man kann auch nicht für den Fußabdruck anderer Verantwortlich gemacht werden. Mit der Bahncard fahre ICH vielleicht mit Ökostrom aber der Schaffner und Lokführer ist vielleicht trotzdem mit dem Auto zum Bahnhof gefahren. Wenn ich nicht fliege fliegt jemand anderes auf meinem hypothetischen Sitzplatz.
Doch das Boot war ja nunmal schon da. Und für sie als einzelne Person hat SIE wärent der Fahrt kein CO2 emittiert oder wenigstens IHR Budget eingehalten.

Auf jeden Fall ist das Segelboot besser als mit Aida Cruises zu fahren. Ich hab einen großen Respekt vor jeder Transatlantikfahrt. Selbst wenn es in einem „Formel1“-Renner ist wie die Malizia ist. Deren Motor ist übringens verplombt. Da in Segelwettbewerben keinen Motor laufen darf.

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