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Wieder auf dem Boden der Tatsachen

Letzten Sonntag war ja der Kizomba Workshop im Moon, und der hat super viel Spass gemacht, viel gelernt, altes neu erlebt, und die Figuren haben (im Workshop) auch geklappt. Kleiner Höhenflug und wieder zurück auf den Boden.

Das war eins der Abschlussfotos vom Workshop:


Ich war heute nach meinem Salsa-Kurs bei der Bachata Tanzanleitung von Manu und Anja im Soda. Mir wurde auf einer Party mal vorgestellt das sie die Bachata-Tanzanleitung macht, und es hat super viel Spass gemacht und alles auf Anhieb geklappt. Genau das maß in dem ich Bachata wenn überhaupt lernen möchte. Ich glaube zwar immernoch das Bachata niemals mein Lieblingstanz werden könnte, aber ich will auch nicht wie ein Trottel rumsitzen nur weil ein Genrewechsel auf dem Floor kommt. Und wenn die Tanzpartnerin drum bittet, darf man ja nicht nein sagen.

Als ich ging kam wohl eine dänische Kizomba-Gruppe ins Soda rein, und es liefen daher auch Ghetto-Zouk Tracks auf dem Mambo-Floor. Ich fing schon wieder an zu fluchen das man Kizomba tanzen könnte, aber ich niemanden kenne. Das ist eine Sache die ich mir umbedingt abgewöhnen muss. Ich fluche viel zu viel auf Tanzflächen.

Anja bot an mit ihr Kizomba tanzen. Ich fing mit Basics an, Basic 1, 2. Check, ich fand Verbindung war da. Eine Lady-Saida. Danach probierte ich die Figuren / Slides vom Workshop aus. Zu meiner Ernüchterung funktionierte nur die erste Figur. Besonders die mit dem Öffnen und einem Foot-Lift klappt nicht, auch weil ich die Öffnung nicht wirklich hinbekam. Schade, dabei hab ich die Schritte und Bewegung jeden Tag mit dem Video-Recording noch mal durchgegangen. Aber sonst so die Basics, Man-Saida, und Lady-Saida fand ich liefen gut.

Das Lied war zu Ende, ich dachte alles super gelaufen. Da erzählte sie mir das sie fester halten soll, weil sie so wenig bemerkt hat. Und mehr Spannung gefordert. Ich bin mir ziemlich sicher das sie damit Recht hat. Ich finde es ist echt gut, wenn man so Feedback, auch wenn ich dann nie weiß was ich in dem Gespräch zu antworten. (Gedanklicher Notizblock 😀 )

Nun bin ich da in dem Zwiespalt. Nicht verkopft sein, locker sein, nicht verspannt sein, aber Spannung. Überhaupt was ist diese Spannung eigentlich wirklich? Ich bin immernoch etwas unsicher was jeder darunter tatsächlich versteht. Vielleicht ist das auch so eine Sache von Vertrautheit, ich weiß das ich mit Sulin viel besser tanze als mit anderen, die ich vom Salsa kenne, obowhl ich mit allen drei etwa gleich viel Zeit und Tänze hatte und alle auf hohem Niveau tanzen (also ein vielfachen über meinem).

Auch wenn ich meine das das Führen und Folgen immer besser funktioniert werde ich wohl paar Schlüsse aus den letzten drei vier Wochen ziehen.

  • Basic Nr.3 auf der Stelle getanzt stiftet Verwirrung, viele spüren den als Basic Nr.2, dann geht das Schrittchaos los wenn der Führende danach tatsächlich auf den Basic Nr.2 wechselt. Das hab ich auch schon bei den ganzen Profis im Moon gesehen. (Die stolpern auch ab und zu und lassen auch stolpern, ich glaube auch das es normal ist das Frauen mit den Schritten leicht hinterher hinken, schließlich müssen sie ja immer reagieren, wenn der Kontakt über die Beine/Obeschenkel nicht deutlich genug ist) – Wenn eine Figur auf der 5 endet:
    • Besser den Basic Nr.3 laufen.
    • Oder die drei fehlenden Counts mit Basic Nr.1 auf doppeltem Tempo auffüllen.
    • Tarraxinha
    • Statt mit 5 zu schließen, die 5 als ersten Basic Nr.2 Schritt nutzen, und 4 Counts auffüllen. Es soll aber besser sein immer zu schließen.
  • Wer tanzen will, will und muss sich auf Nähe einlassen.
  • Den eigenen Stil / gelehrte Richtung durchziehen.
  • Kontakt über die Schläfe nimmt einem die Möglichkeit für Öffnungen. Und ich hab bemerkt das man dann weniger auf die anderen Kontakte achtet.
  • Üben, Üben, Üben
    • Vielleicht besser auch mal ohne Club
    • Langsamere Musik
    • Unterbrechungen

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