Zurück in Hà Nội

Zurück in Hà Nội besuchte ich den Lotte Tower. Der Turm gehört der koreanisch japanischen Konzern Lotte. Lotte hat seinen Hauptsitz in Tokyo wo es von einem Koreaner gegründet wurde, die mehrheitliche Belegschaft ist allerdings koreanisch. Der Konzern ist hauptsächlich im Lebensmittel-, Gastronomie- und Hotellerie-Gewerbe unterwegs. Lotte klingt aber gar nicht koreanisch. Nun das liegt daran, dass der Konzerngründer ein Fan von Goethe war und er die Figur der Charlotte als Firmenname wählte. Ziemlich banal eigentlich.

Da der Lotte Tower und die sechsstöckige Mall darin (das Lotte Center) den Koreanern gehört, geht es dort auch koreanisch zu, das heißt wenn man dort ankommt, gibt es Valets die sich verbeugen, es gibt Leute die einem die Tür aufmachen und sich verbeugen, wenn man die Rolltreppe hochfährt wird man am Ende mit einer Verbeugung begrüßt. Das ist ziemlich irre.

Ich ging in das Lotte Center und kaufte mir eine Karte für das Observation Deck. Dann fuhr ich mit dem Fahrstuhl hoch. Oben kann man nicht nur an der Glasfassade entlang laufen sondern man kann auf gläserne Balkons gehen. Und die Aussicht ist einfach beeindruckend.

Der Balkon in Richtung Altstadt kostet allerdings noch mal 200000₫. Ich machte dort ein paar Fotos und ging in die Lotteria und probierte ein paar Leckereien. Es gibt dort einen Drink der besteht aus Mirinda Orangenlimonade, Eiswürfel und Schlagsahne ziemlich abgefahrene Kombination oder?

Unterwegs in Hanoi

Ich bin mittlerweile häufiger alleine in der Stadt unterwegs, entweder mit dem Bus oder mit dem Taxi, manchmal auch mit dem Motorradtaxi (Xe ôm).

Busfahren ist in Hà Nội viel unkomplizierter als in Sài Gòn. Die Fahrt ist mit 7000VND zwar teurer (5000VND in Sài Gòn) aber dafür ist der Bus viel sauberer, es gibt eine Ansage mit den Namen der Haltestellen und Umsteigemöglichkeiten. Wenn ich mich daran erinnere das ich in Sài Gòn mit dem Bus zwei Stationen zu weit fuhr.

Ich traf eine Bekannte vom letzten Urlaub. Wir tranken Kaffee im Highlands Hoàn Kiếm. Danach aßen wir Bún Trọn in der nähe vom Chợ Dồng Xuân und fuhren dann ins Kino um die Minions anzugucken.

Wie fast jeden Tag ging ich abends Salsa tanzen. Beim Festival habe ich ein paar Leute kennengelernt mit denen ich dann im X-Zone Café in der Nr. 98 Gasse 97 Hoang Cau Straße Kizomba geübt habe.

Am letzten Sonntag ging es dann nach Ninh Bình.

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